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Sind Yu-Gi-Oh! Proxys legal?

Ein Proxy ist eine inoffizielle Yu-Gi-Oh!-Karte, die eine echte ersetzt, meist zu Hause gedruckt, um eine Karte zu spielen, die man nicht besitzt. Deinen eigenen Proxy machst du mit unserem proxy deck tool. Ob das erlaubt ist, gehört zu den häufigsten Fragen von Einsteigern, hier also eine klare Übersicht

Eine Proxy-Dragon-Karte als Yu-Gi-Oh!-Proxy gedruckt, halb in Farbe und halb als tintensparende Strichzeichnung
Ein Proxy von Proxy Dragon (wir konnten nicht widerstehen)

Ist es legal, sich selbst Proxys zu machen?

Proxys für den persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch zu drucken (um ein Deck zu testen, mit Freunden zu spielen oder eine Karte zu ersetzen, die du dir nicht leisten kannst) gilt allgemein als in Ordnung. Du verkaufst nichts und gibst keine Fälschungen als echt aus; du machst einfach eine klar inoffizielle Kopie für deine eigenen Partien

Proxys und Fälschungen

Das Wort 'Proxy' wird manchmal fälschlich mit 'Fälschung' gleichgesetzt, aber das ist nicht dasselbe. Ein Proxy existiert nur, um eine echte Karte darzustellen und die Infos zu tragen, die du zum Spielen brauchst. Selbst wenn jemand ihn mit fortgeschrittenen Techniken sehr nah am Original druckt, bleibt der Zweck das persönliche Spiel, nie die Täuschung. Die Grenze, auf die es wirklich ankommt, ist der Verkauf: eine Karte wird zur Fälschung, sobald sie als echt ausgegeben und verkauft wird, um einen Käufer zu täuschen, was illegal ist und sowohl den Spielern als auch dem Hobby schadet. Ein guter Proxy ist das Gegenteil, offen inoffiziell und gerade gut genug lesbar zum Spielen

Darf man Proxys bei Turnieren benutzen?

Bei offiziellen, von Konami sanktionierten Events lautet die Antwort nein, nur echte Karten sind erlaubt. Im Casual-Spiel und in vielen Läden oder Spielgruppen sind Proxys verbreitet und akzeptiert, solange sich alle vorher einig sind. Es ist auch eine Frage der Fairness: mit einem teuren, komplett geproxten Deck gegen jemanden anzutreten, der echtes Geld für seines ausgegeben hat und sich vielleicht wegen der Kosten mit einer schwächeren Liste begnügt, ist unsportlich, und genau deshalb zählt die Absprache vorab. Wenn das Ziel das Gegenteil ist, ein Deck gegen den stärkstmöglichen Gegner zu testen, sind Proxys meist willkommen, weil beide von der Übung profitieren. Im Zweifel frag deine Gruppe oder den Organisator

Warum Spieler Proxys nutzen

Mit Proxys kannst du ein Deck testen, bevor du es kaufst, teure oder vergriffene Karten spielen, Casual-Decks zum Spaß bauen und deine Originale vor Abnutzung schützen. Sie passen auch zu Spielern, denen es rein um die Freude am Spiel geht: wenn du nicht Turnierergebnissen oder einer Sammlung schöner Karten hinterherjagst und einfach in deinem Kreis duellieren willst, reichen Proxys völlig. Und mit dem tintensparenden Druck machst du das alles günstig

Bereit, es zu probieren? Bau ein Deck und drucke klar inoffizielle Proxys fürs Casual-Spiel mit unserem kostenloser Proxy-Generator

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